Wettkämpfe  

31.12.2016 OTB Silvester-Lauf

Landesliga--Wettkämpfe

www.laufen-os.de

   

Sponsoren  

   

Trainingszeiten  

Dienstag - Lauftraining

19-20:30Uhr - Sportpark Gretesch

Mittwoch - Schwimmtraining

20-21:30Uhr - Schinkelbad

Samstag - Schwimmtraining

9-10:30Uhr - Nettebad

Samstag - Radtraining

14 Uhr Start - Sportpark Gretesch

  PROBE-TRAINING

JEDERZEIT MÖGLICH!

   

TSG Gesamtverein  

   

Letzter Lauf der Dreierpackserie 3 aus 5 beim Meller Berglauf!
Über die 10km Strecke ging es stolze 180 Höhenmeter durch die Meller Berglandschaft.
Obwohl ja am Sonntag der nächste Landesliga Wettkampf in Peine ansteht, waren wieder einige TSGler auf der Strecke unterwegs, um noch ein paar Punkte für die Gesamtwertung gut zu machen.

Ergebnisse des Meller Berglaufs

Wiebke Krone 2. Frau Gesamt
Kimberly Miller 3. Frau Gesamt
Patrick Teller 11. Mann Gesamt

Neben den netten Pokalen des Meller Berglaufs gab es dann auch noch die Gesamtwertung der Dreierpackserie. Hier wurden sowohl die zehn schnellsten Männer als auch Frauen geehrt.

Bei den Männern schaffte es Patrick Teller dank seiner souveränen Leistung in Voxtrup, GMHütte und Borgloh, auf den 5. Gesamtplatz.

Bei den Frauen belegte Simone Terheggen einen hervorragenden 2. Platz der Gesamtwertung der Damen (Haste, Voxtrup, Borgloh), konnte in Melle nur leider nicht an der Siegerehrung teilnehmen.
Dicht gefolgt von Wiebke Krone, die dank ihrer Klasse Leistung in Haste,Voxtrup,Borgloh und heute in Melle den 3. Gesamtplatz der Dreierserie belegte.
Und Kimberly Miller die auch noch einen super 6. Platz der Gesamtwertung belegte.

Danke für den Bericht Kim!

17-06-17  Mathias

Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit! Sommer, Sonne, Triathlon! Also das Zeitfahrrad entstauben und wie jedes Jahr hoffen, dass der Reißverschluss vom Neo noch zu geht... Besonders im mit Grünzeug und anderem undefinierbaren Krempel gespickten Limmer-Kanal ist man dann doch ganz froh, einen kleinen Schutzmantel um sich zu haben. Ob es daran liegt oder am ersten Kontakt mit Freiwasser in dieser Saison, dass das Schwimmen hier so manchen nicht so gut gefiel, ist schwer zu beantworten. Ich für meinen Teil habe erstmal meinen Start verpasst, nachdem meine Nachbarinnen in der Wechselzone berichtet hatten, dass die Damen der Landesliga ja nicht wie geplant 15.30 sondern um 15.45 an den Start gehen sollten... Tja, man sollte sich hinterfragen, an wem man sich so orientieren sollte ;-) Da guckte ich etwas doof aus meinem ziemlich engen Neo, als ich als Einzige mit gelber statt roter Badekappe am Start stand %-) Zum Glück hat der Kampfrichter meine Nummer aufgeschrieben und wollte sich "persönlich" dafür einsetzen, dass mir die 15 Minuten am Ende wieder abgezogen würden. Hoffen wir's mal...(es hat am Ende geklappt, danke!). Typischerweise traut sich keiner ans Startseil ran, sodass ich vorne treibe, als der Startschuss ertönt. Natürlich werde ich von einer Welle um sich schlagender Männer überrollt und schnappe 30 Sekunden später erstmal nach Luft und meiner Schwimmbrille, die im Gewühl vom Kopf gestoßen wurde. Selbstüberschätzung wird eben bestraft. Als ich dann endlich meinen Rhythmus gefunden habe, wird es eigentlich immer besser. Ich kann noch einige überholen und sitze dann ratz fatz auf meinem Bike. Die Beine wundern sich zwar zunächst, was sie nach 130km Anfahrt mit dem Rad und dem kalten Wasser jetzt schon wieder machen sollen, fügen sich aber spätestens, als ein paar Männer zum Überholen ansetzen, in ihr Schicksal. Als der Mitfahrer es nicht schafft, zügig an mir vorbeizuziehen, setze ich zum Gegenangriff an und rausche vorbei. Mit drei Männern liefere ich mir so die ganze Strecke über einen heißen Battle. Am Berg bin ich klar im Vorteil. Auf den letzten Kilometern bergab versucht es dann doch nochmal einer, was von mir mit dem Kommentar: "Nur weil du 20 Kilo mehr wiegst lass ich dich noch lange nicht vorbei..." quittiere. Schneller Wechsel und mit Vorsprung auf die Laufstrecke. Was war nochmal Koppeltraining? Ich krieche vor mich hin, als der Typ schon wieder von hinten ankommt. Mist, also Dranbleiben. Überraschenderweise gelingt mir das auch! Die Beine spüre ich schon länger nicht mehr, mein Geist haftet an den Fersen des Gegners. Letzte Gerade vorm Zieleinlauf, ich pirsche mich heran und ziehe dann, das Schnaufen unterdrückend und begleitet von weiteren lockeren Sprüchen, an ihm vorbei. Zielsprint, yeah! 10 Minuten schneller als letztes Jahr! Tempo bolzen kann ja doch Spaß machen, wenn erstmal der Ehrgeiz geweckt wurde ;-) Das Schönste daran: Das Gesicht des Gegners im Ziel, nach meinem Bericht, dass ich schon mit dem Rad hergefahren bin und auch gleich wieder los muss...
Insgesamt ein guter Einstieg in die Landesligasaison und beachtliche Ergebnisse von unseren Mannschaften:

Tri-Team Osnabrück Mädels 10. Platz in der Mannschaftswertung (in Ermangelung der Star-Besetzung...)
10. Wiebke Krone 1:10:58 (WAHNSINN!)
28. Marlies Peschke 1:14:28
40. Anja Marwitz 1:18:17 (oh mein Gott, ich bin in der Wertung!)
44. Sandra Meier 1:19:31
45. Kimberley Miller 1:20:03
62. Frauke Krone 1:31:20
Einzelstarterin Anke Mönnig: Platz 16 AK - 1:25:22

SG Tri Team Osnabrück 8. Platz von 23 Mannschaften
20. Patrick Teller 1:02:55
38. Felipe Rayo Martin 1:04:20
46. Lothar Stall 1:05:42
48. Jens Wiesenmüller 1:05:56
94. Oliver Speller 1:09:31
133. Maik Anders 1:14:16
138. Peer Schieße 1:14:52
148. Oliver Glatzer 1:17:10

Super Beteiligung!

Nach 2 Crêpes und einem doppelten Espresso schwang ich mich dann wieder auf's Rad, nur Sprüche kloppen allein hilft ja auch nichts...zum Glück war die Bundesstraße schön leer und ich musste die dollen Carbonfelgen nicht auf dem miesen Radweg quälen und kam bestens voran. In Stadthagen bekam ich dann eine Pizza und Cola ausgegeben, weil die anderen Gäste und der Wirt so beeindruckt von meiner Leistung waren. So kann's weitergehen! Glücklich rolle ich in den Sonnenuntergang, Ziel: 24-Stunden MTB Rennen am Alfsee, wo ich meinen Freund Christian endlich auch mal anfeuern wollte. Nur noch 50km und ich trete immer noch 30 km/h auf schnurgerade Strecke. Plötzlich klirrt und klappert es unter mir, kurz darauf fühlen sich die Felgen dann doch ein bisschen ZU steif an - Plattfuß! Jetzt bloß die Ruhe bewahren, man ist ja für alles ausgerüstet... Stirnlampe auf, Werkzeugtasche raus. Wie haben die denn diese blöden Reifen auf diese engen Felgen gekriegt? Nach einer halben Stunde habe ich den ganzen Mist unter Fluchen und Schwitzen endlich runter- und wieder draufgezogen. Jetzt nur noch aufpumpen! Dann der Moment der Ernüchterung: meine schöne kleine Luftpumpe passt nicht mit den Ventilverlängerungen dieser VERDAMMTEN Aerofelgen zusammen %-) und der Ventilkopf guckt nicht weit genug raus, um die Pumpe vernünftig dranzukriegen. Blöd, dieser Moment, wo man sich das eigene Scheitern eingestehen muss...just in diesem Moment hält mit lauter Musik ein Golf neben mir, ein junger Mann fragt, ob ich Hilfe brauche. Bedröppelt schilder ich mein Problem. Wo ich denn hinmüsste? Zum Alfsee oder nach Osnabrück...Letzteres ist näher, 47km... Und eh ich mich versah sitze ich auf dem Beifahrersitz von Mathias, ein 19-jähriger Deutschrusse, das gute Bike im Kofferraum. Ich muss ihn fast zwingen, dass ich 20 Euro zur Tankfüllung beitragen darf, und schließlich bin ich um 1 Uhr nachts wohlbehalten zu Hause und habe meinen Glauben ans Glück und die Menschheit um eine super Erfahrung bereichert! Vielen Dank an dieser Stelle an meinen Retter! Am nächsten Morgen dann Reifen zu Hause aufgepumpt und ab zum Alfsee, wo Christian und Team auch nicht gerade die erholsamste Nacht ihres Lebens hatten. Aber was macht man nicht alles für seine Leidenschaft :-) Es war jedenfalls alles in allem ein tolles, sonniges und erlebnisreiches Sportwochenende!

DANKE für den super Bericht liebe Anja!

17-06-17  Mathias

Alle Jahre wieder ...........

Während der Sommerferien (22.06. - 02.08.) steht uns das Schinkel- und Nettebad für unser Schwimmtraining nicht zur Verfügung.

 

Achtung: Da die Revisionsarbeiten im Nettebad am 17.06. beginnen, fällt unser Training bereits kommenden Samstag aus.

Unser letztes Training  haben wir am 21.06. im Schinkelbad.

 

Am 05.08. starten wir wieder im Nettebad.

 

Die Ferienzeit lässt sich natürlich sehr schön mit Schwimmtraining im "Freiwasser" überbrücken.

Eine empfehlenswerte Trainingslocation ist z.B. der Torfmoorsee. Hier kann man unter anderem koppeln ohne Ende - schwimmen/laufen,

schwimmen/radeln oder ......

Viel Spaß dabei!!!

 

L.Stall/14.06.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich ist die Rennradsaison auch in den Alpen gestartet! Anke und ich nutzten die Gelegenheit, um wieder rings um den Gerlospass ordentlich Höhenmeter für die kommenden sportlichen Herausforderungen der Saison zu bolzen... Also die neuen Flitzer mit bergtauglicher Übersetzung eingepackt und mit Sack und Pack sowie zwei ebenfalls bergwilligen Sportfreunden ab in den Süden! Zum "Einfahren" am Freitag wählten wir die aus dem Vorjahr bekannte und berüchtigte Großglockner Höhenstraße. Beim Energie tanken im Café vor dem Anstieg erfahren wir, dass 2 Tage später ein sportliches Großereignnis, der "Glocknerkönig" auf dem Programm steht! Sofort buchen wir per Handy unsere Startplätze, danach dann Testfahrt auf der Wettkampfstrecke. 27km, 1690 Höhenmeter. Diese Reihenfolge war gewagt, aber sinnvoll, denn nach der teilweise zähen Erfahrung der ersten Passfahrt in diesem Jahr wären wir vielleicht nicht mehr so mutig gewesen ;-) Nach 200km mit 3300 Höhenmetern merken wir die Beine am Ende des Tages dann doch... Für Tapering bleibt natürlich dennoch keine Zeit, schließlich sind wir nicht zum Faulenzen hier. So steht am nächsten Tag die Zillertaler Höhenstraße mit einem gnadenlosen Anstieg von 12-14% über 13km an. Die kleinsten Ritzel werden dabei ebensowenig geschont wie die brennenden Oberschenkel! Spätestens bei der Abfahrt, auf der wir im letzten Jahr mehrmals anhalten und die angespannten Bremshände ausschütteln mussten, sind wir glücklich über die Scheibenbremsen an den neuen Rennern! So genießen wir die steile, technisch anspruchsvolle Abfahrt ebenso wie den Kaiserschmarren zur Belohnung. Schließlich brauchen wir für den Wettkampf noch ein bisschen Reserven! Schon um 5 Uhr geht es am Sonntag früh nach Bruck an der Großglockner Straße, den Startort. 2500 Radler machen sich mit uns startklar, die Atmosphäre ist sehr locker und entspannt, und auch wir haben irgendwann unsere Radnummern am Lenker festgefummelt und die "Kleidersackerl" mit der Windjacke und Beinlingen für die spätere Abfahrt Richtung Ziel geschickt. Schon läuft der Countdown! Ganz langsam schiebt sich die Karawane zu Volksmusikklängen durch das Dorf Richtung Berg. Bei Glockengeläut und früh aufgestandenen Zuschauermassen kommt sofort Gänsehautfeeling auf! Die ersten Kilometer geht es sanft bergan und ich rolle im Windschatten meines erfahrenen Nachbarns aus der Startaufstellung mit 35 Sachen wie am Schnürchen gezogen dahin. Noch schnell eine Banane, eher für die Nerven als den Magen, und ab aufs kleinste Ritzel... Nun findet jeder langsam in seinen Rhythmus, bis auf das mehr oder weniger dezente Schnaufen der Mitfahrer ist es fast gespenstisch still. Knackende Schaltungen und leise Flüche von Zeit zu Zeit. Ich folge dem Rat meines Nachbarn und gehe es defensiv an. Ein paar lockere Sprüche hier, anerkennende Worte dort, besonders, als ich an einem Mitstreiter vorbeikomme, der mit nur einem Bein diese Challenge antritt! Beeindruckt und voller Demut kurbeln wir alle unserem persönlichen Ziel entgegen - Ankommen, Grenzen erweitern, zeigen, was man drauf hat, die herrliche Bergwelt ganz ohne Verkehr genießen... Lange radel ich neben Katrin her, wir haben beide die Challenge Roth Trinkflaschen und kommen ins Gespräch. Auf die Mädels ist Verlass, während wir reihenweise an Männern vorbeiziehen, die sehr mit sich selbst beschäftigt scheinen. An einigen Stimmungsnestern kommen wir vorbei, denn ein paar Mitfahrer haben die zusätzlichen Gramm von Handylautsprechern auf sich genommen. Schon kurbeln die Beine zu 110 Beats per Minute zu den Venga Boys. Mit jeder Kehre fühle ich mich besser, noch ein Gel schlürfen und langsam Richtung Endspurt ansetzen. Kaum jemand zieht jetzt noch an mir vorbei, bis eine zierliche Bergziege mit männlichem Pacer mich überholt. Der Ehrgeiz ist geweckt! Ich bleibe in Schlagweite, die letzte Kehre - Beine und Lunge brennen, die neuen Laufrädern zeigen ihre Stärke im Wiegetritt, und ich fliege dem Fuscher Torl entgegen! Auf den letzten Metern zwischen der Bergziege und ihrem Begleiter hindurch, die Zuschauer jubeln! Ziel! Geil! Von Tränen der Freude übermannt breche ich auf meinem Lenker zusammen und werde geschüttelt. Mein Name im Lautsprecher, meine Medaille um den Hals. Handshakes mit den Mitfahrern, die ich in den letzten Minuten überholt habe - mein Trikot fiel wohl auf ;-) Ich sauge die Atmosphäre im Zielbereich ein, schaue in die glücklichen Gesichter der anderen - jeder ein Sieger, jeder sein persönlicher Gipfelmoment! Fröstelnd schlüpfe ich in die bereitliegenden trockenen Klamotten (super Organisation!), feuer dann jeden im Zielkanal an, bis auch Anke auftaucht. Überglücklich umarmen wir uns im Ziel! Wir sind uns einig, ein geniales Erlebnis! Nach den Finisher Fotos geht es in rasanter Abfahrt ins Tal, wo Zielgeschenk und (mehr) Kaiserschmarren warten. Kurz nach unserer Rückkehr öffnet der Himmel seine Pforten, während wir zuvor perfekte Bedingungen genießen konnten. Beim Stracciatellabecher beobachten wir das hektische Treiben und stoßen auf unser 1. Radrennen an: spontane Ideen sind doch immer die besten! Der Urlaub wird tags darauf mit einer 6-stündigen Trailrunning Tour auf über 2500 Meter beschlossen. Dank der wertvollen Techniktipps unseres erfahrenen "Trainers" René sind wir nun auch fürs Laufen bestens gewappnet und freuen uns schon auf die nächsten alpinen Abenteuer!

Ergebnisse: Anja Marwitz 2:10:42 (Gesamt 54.)
Anke Mönnig 2:40:49 (Gesamt 161. von 241 Damen)

Vielen Dank für den Bericht Anja.

11-06-17  Mathias

An den o.g. Terminen findet das Schwimmtraining sowohl im Schinkel- als auch im Nettebad statt.

Die Aufsicht im Schinkelbad übernimmt Lothar!

Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten.

 

L. Stall/29.05.2017