Wettkämpfe  

16.03.2019 Hase-Lauf Bersenbrück

24.03.2019 Osnabrücker Benefizlauf

30.03.2019 Ibbenbürener Klippenlauf

Landesliga--Wettkämpfe

www.laufen-os.de

   

Sponsoren  

   

Trainingszeiten  

Dienstag - Lauftraining

19-20:30Uhr - Sportpark Gretesch

Mittwoch - Schwimmtraining

20-21:30Uhr - Schinkelbad

Samstag - Schwimmtraining

9-10:30Uhr - Nettebad

  PROBE-TRAINING

JEDERZEIT MÖGLICH!

   

TSG Gesamtverein  

   

Challenge Roth – Anke und Anja raced the legend

Endlich! In den letzten Wochen hat der Spaß am Sport spürbar gelitten: die Zweifel und die immer kürzer werdende Zeit derTrainingsmöglichkeiten erhöhten den Stress. Das sollte nun vorbei sein – der raceday war zum Greifen nahe. Beim Radeinstellen ließen einen die vielen Aerobikes beeindruckt verstummen. Das eigene Rad erschien wie ein schwerfälliges Hollandrad im Vergleich. Nach einer kurzen unruhigen Nacht dann um 3h morgens die Wechselbeutel dreifach geprüft, die Armtatoos angeklebt, einen nervösen Schluck Kaffee eingenommen. Kurz vor fünf dann an der Wechselzone. Der Tag brach mit chilliger Loungemusik untermalt an. Die ruhige Stimmung nahm einem einen Teil der Nervosität. Und irgendwann war es dann soweit: meine Angstdisziplin das Schwimmen stand kurz bevor. Um 6:45 dann der Kanonenschuss zum Start des geilsten Tages meines noch jungen Triathlonlebens. Nachdem das Schwimmen für mich mit 1:30 unerwartet gut verlief, lag dann eine absolut starke Radstrecke vor einem – schnell und mit absolut tollen Stimmungsnestern zwischendrin. Runde eins machte Lust auf Runde zwei. Leider wurde zwischendurch die Organ-Anordnung so durcheinandergewirbelt, dass ein zweimaliger Stopp mit Flachliegen unvermeidlich war. Als alles wieder am rechten Fleck zu sein schien konnte der Solarer Berg ein zweites Mal mit Gänsehautfeeling genossen werden – wohlwissend, dass als Nächstes das härteste Stück vor einem lag. Im Wechsel von den Helfern noch mit Sonnencreme beschmiert ging es dann auf die 42 km. Der erlaubte Walkman blieb dann doch in der Tasche – auch die Stimmung an der Laufstrecke war so unglaublich gut, dass es schade gewesen wäre dies nicht mitzubekommen. Zwischenzeitlich erschien der Sprung in den Kanal eine verlockende Alternative zum Weiterlaufen zu sein. Zumal sich die Füße angesichts der vielen Liter Wasser, die man über sich goss, langsam aufzulösen schienen und die Blasen langsam aber sicher ihren Raum einforderten. Aus einem Potpourri aus Gehen und Joggen, wurde ein Kilometer nach dem anderen erkämpft. Nachdem endlich der Kanal verlassen werden durfte, sammelte sich, angesichts des nahenden Zieles das letzte verbleibende Wasser im Körper zu Freudentränen zusammen. Der super-duper-einmalig ultra-tolle Zieleinlauf entschädigte für alles. Nach 13:56 war der Tag aber noch nicht vorbei. Das Abholen der Räder musste noch erledigt werden. Das Feuerwerk wollte noch bestaunt werden. Um 1h nachts dann endlich flachliegen und schlafen. Ein irrer Tag war am Ende. Ein Tag, den ganz viele Leute ganz toll unterstützt haben – ob gedanklich oder vor Ort oder während der langen Vorbereitungszeit. Auch Danke den vielen Namenlosen entlang der Wegstrecke, die einen förmlich ins Ziel gejubelt haben. Und für mich geht der wichtigste Dank an Anja, ohne die ich nie auf die verrückte Idee gekommen wäre mich für Roth anzumelden, die mich aus diversen Löchern im letzten Jahr herausgeholt hat und die immer noch einen Tipp und immer noch eine tolle (Trainings-)Idee parat hatte.„I raced the legend“ macht mich irre stolz und bestätigt, dass wenn man nur wirklich will, alles möglich ist. (Anke)

…wo ein Wille ist, sind auch zwei Verrückte, die ihren Weg schwimmen-radeln-laufen!

Es begann an einem sonnigen Junitag letztes Jahr in Melle, zwischen Kuchenbuffet und Bratwurststand. Der erste (für Anke) Triathlon (des Jahres, für mich) war glücklich überstanden, und auf einer Endorphinwelle schwimmend wurden neue Pläne geschmiedet - Olympische Distanz? Ironman 70.3.? Hawaii? - nee! - Roth! Warum nicht? Ist ja noch über ein Jahr hin! Glücklich, eine Gleichgesinnte gefunden zu haben, die sich mit mir in die zugegebenermaßen etwas unberechenbaren Wellen dieses Abenteuers stürzen wollte, wurde wenige Sekunden nach der Freischaltung zur Anmeldung synchron der „Abschicken!“-Button geklickt! Und dann klappt der Scheiß auch noch! Jetzt gab’s kein Zurück mehr! Es begann eine neue Zeitrechnung - die Ära Roth. Die Freiwassersaison wurde bis in den Oktober ausgereizt. Der Wanderrucksack im Patagonien-Urlaub von meinem Coach und Privat-Masseur Christian mit Extra-Gewicht beladen. Die Finca im mallorquinischen Trainingslager so gewählt, dass keine Radeinheit unter 1500 Höhenmetern blieb. Sogar für’s Grundlagen-Trainingslager mit Ijsselmeer-Umrundung stellte mir meine Freundin und 15-fache Ironman-Finisherin Marita ihren Radhänger für unser Campingequipment zur Verfügung: „Je schwerer, desto mehr Training!“ Und schließlich ließ sich sogar TSG-Sprint-Ass Torsten Görner zu einer Laufeinheit um den Hüggel mit mir ein - was er spätestens nach einer Stechfliegen-Attacke, der ich Tempo-mäßig nicht viel entgegensetzen konnte, sicher bereute. Kurzum: viel Schweiß war geflossen, viele Eisbecher im Rahmen des Carbo-Toleranz-Trainings verdrückt, und jede Menge tolle Unterstützung durch die TSGler, Tri-Mädels und andere Verrückte zusammengekommen. So bezogen wir frohen Mutes schon am Mittwoch vorm großen Tag unser Triathlonhauptquartier im idyllischen Frankenland. Genug Zeit, sich beim Besuch des beeindruckenden Sportparks von den anderen Dreikämpfern anstecken zu lassen und auf der Messe in Kaufrausch zu verfallen. Bestimmt bin ich mit dem neuen Gel mit Bier-Geschmack doppelt so schnell! Im Anschluss dann noch genug Zeit, wieder runterzukommen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Vorallem darauf, bei der Pasta-Party im Oktoberfestzelt nicht unter die Räder Tausender Carbo-lechzender Nudelvernichtungsmaschinen zu geraten, und geschickt die 400 Euro Startgebühr mit Nudeln, Kaiserschmarren und Erdinger wieder reinzufuttern. So gestärkt konnte der Samstag inklusive herrlicher Rundum-Versorgung durch das mittlerweile vollzählig angereiste Supporter-Team genossen werden: „Reifen aufpumpen? Lass mich das machen! Wechselbeutel tragen? Viel zu schwer für dich! Henkersmahlzeit? Steht schon fertig gekocht auf dem Tisch!“ In der Nacht zum Sonntag machten sich dann noch meine Eltern mit Sprühdosen vom Baumarkt bewaffnet daran, die Strecke mit aufmunternden Parolen zu versehen. Herrlich! So stolperte ich dann auch in aller Herrgottsfrühe am Sonntag erwartungsvoll in die Wechselzone - und drehte beim Versuch des Aufpumpens gleich mal das ganze Ventil aus dem Reifen. Das darauffolgende Ziiiiissssccchhh! trieb mir dann doch das P in die Augen. Christian, im früheren Leben Zweiradmechaniker, hatte es sich gerade mit einem heißen Kaffee am Rande des Geschehens bequem gemacht. Eh er sich’s versah, wurde er von mir an der Security vorbei in die Wechselzone geschoben. Nachdem die Katastrophe abgewendet wurde, kam schon die Frage der Nachbarin…“Irgendwie krieg‘ ich meine Reifen nicht aufgepumpt, könntest Du vielleicht mal…“. Kurz darauf erblickte noch eine weitere Starterin die auffällig kräftigen Oberarme in der Damen-Ecke der Wechselzone: „Kann ich mir den mal ausleihen?“. So begann für meinen Helden ein Tag, der wohl kaum weniger anstrengend als meiner werden sollte! Zum Glück durfte ich mich zumindest erstmal mit ein paar Aufwärmübungen im kühlen Nass erfrischen! Die Stimmung war schon am Morgen ausgelassen, Zuschauer und Helfer voller Tatendrang, und so verging die Runde im Kanal wie im Fluge! Die gute Stimmung wurde mit auf’s Rad genommen, wo sich während der ersten Hälfte dank leichtem Rückenwind und schattiger Passagen ein verklärtes Lächeln auf meinem Gesicht breitmachte, das ich jedem der vielen begeisterten Zuschauer an der Strecke zurückschickte. Und das Beste kam ja noch! Die Massen verdichteten sich, die Musik wurde ohrenbetäubend, und unter Jubel flog ich den Solarer Berg hinauf! Sofern man im 1. Gang von Fliegen reden kann ;-) Der Rückweg Richtung Roth hatte es allerdings dann in sich, aus Rückenwind wurde Gegenwind, die Sonne malte lustige Muster auf Schultern und Rücken der Schwitzenden. Das schöne Polster im Radel-Schnitt schmolz langsam dahin, doch die persönliche Zielzeit konnte schließlich fast bis zum zweiten Wechsel gerettet werden. Rad in die Hände der fleißigen Helfer fallen lassen. Mich selbst an die weiche Brust einer bayrischen Mama fallen lassen. Geduldig werden mir die Socken von den durchweichten Füßen gepellt. Beim Eincremen mit Sonnencreme wittert mein Körper bereits eine verfrühte Massage und will sich ganz in die Wonnen der Verwöhnung ergeben…nur mit Mühe kann ich meine Füße überreden, mich aus dem Zelt hinaus auf die Laufstrecke zu tragen. Zum Glück stehen da schon meine Eltern am Rand. Und mit ihnen rufen alle: „Super, auf geht’s, Anja, weiter so, nur noch Auslaufen, fasst geschafft, frisch schaust aus!“ Na also, ich trabe glückselig durch den Wald, der gespickt ist mit den selbstgemalten Schildern der Fans. Neben „meinen“ Schildern fällt mir eins besonders ins Auge: „Wer nicht SCHNELL kann, muss eben LANG!“ Ha, denke ich, da ist was dran :-D Als ich auf den Weg am Kanal abbiege, wird mir die Definition von LANG allerdings erstmal richtig schmerzhaft bewusst: Da schiebt sich eine Schlange schnaufender, verbrannter, staubiger Dreikämpfer bis zum Horizont den Kanal entlang. Ende: nicht in Sicht. Die lahme Truppe wird nur aufgemischt von einigen halbwegs frischen Staffelläufern, die im Slalom um die sogenannten Sportler, die im jetzigen Zustand eher Verkehrshindernissen gleichen, drumrum navigieren. Ich reihe mich arglos ein und harre der Dinge, die da kommen. Es folgen sämtliche Mentalstrategien, die ich mir in einsamen Trainingsstunden zurechtgelegt habe. Nicht lange, und mein leerer Blick lässt mich in der Reihe der Zombies auf dem Weg zu Ruhm und Ehre nicht weiter auffallen. Mein Hirn ist nur noch zu einer stumpfen Wiederholung von „Der reinste Wahnsinn - die reinste Freude“ in der Lage. Wenn ich mich auf den Takt konzentriere, bleibe ich brav unter einer 7er-Pace. Für alle, die nicht wissen, wie sich eine 7er-Pace anfühlt (wohl kaum ein TSGler): 42km können ganz schön lang werden ;-) Aber hier geht’s ja auch nicht um eine Marathon-Bestzeit, sondern um Ruhm und Ehre. Also weiter. Unbeirrt trotte ich mit der Eleganz eines Brauereipferdes vor mich hin. Da, endlich ein bekanntes Gesicht! Stöckel klopft mir auf die Schulter, klagt sein Leid und zieht von dannen. Wieder allein. „Der reinste Wahnsinn…“ - Anke kommt entgegen! Wendepunkt, endlich Richtung Heimat! Die Stimmung steigt, die Restkilometer nähern sich dem einstelligen Bereich („nur noch drei Runden um den Rubbenbruchsee…“). Da erblicke ich eine Edeka-Tüte auf zwei Beinen hinter einem Baum - Stöckel! Ich schleiche unauffällig vorbei - mehr ist auch gar nicht drin. Mist, er hat die Gefahr gewittert und zieht bald darauf vorbei, als ob es kein Morgen gäbe. Naja, mein Ego wartet im Ziel auf mich, und das ist greibar! Noch einmal durch den Ort, dann Richtung Stadion: „The home of Triathlon“. Jaaaa, endlich zu Hause! Hallo, Ego! Arme hochreißen und alle umarmen, die da für uns jubeln! Danke, Roth, danke Helfer, liebe Familie und ganz besonders Christian! Ihr habt den anstrengensten Tag meines Lebens gleichzeitig zum Schönsten gemacht! Und da geteilte Freude doppelte Freude ist: ganz lieben Dank an Anke für alles, was wir vor und bei diesem denkwürdigen Erlebnis teilen durften! Und als Nächstes? ;-)

 

After the race!!!

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den Bericht ihr Eisenfrauen!!

20-07-2015 Mathias

Hier eine Info für Kurzentschlossene vom Ligaleiter Wolfgang Mangelsen:

Liebe Triathleten,

ich möchte Euch auf diesem Weg auf die Landesmeisterschaften Sprint in
Braunschweig am 19.07.15 hinweisen. Nachmeldungen sind lt. Ausrichter noch
möglich. Bitte gebt diese Info auch an Eure Teamstarter weiter. Der Ausrichter
freut sich auf ein großes Starterfeld.

Infos gibt es unter: http://triathlon-team-bs.de/

Sportl. Grüße und vielleicht bis Sonntag

Wolfgang

17-07-2015 JOE

HP Schwimmtraining

...beginnen in Niedersachsen am 23.Juli und Enden am 2.September...bedeutet für unser Schwimmtraining:

Nettebad

- letztes Training am 18.Juli

- erstes Training nach den Ferien am 5.September 2015

Schinkelbad

- letztes Training am 22. Juli

- erstes Training nach den Ferien am 9.September 2015

 

...bitte notiert euch die entsprechenden Daten...

  15-07-2015  JOE

Letzten Sonntag war es wieder so weit: Aus der ganzen Welt machten sich Langdistanz-Triathleten auf den Weg nach Bayern in das beschauliche Roth um am beliebtesten Triathlon der Welt an den Start zu gehen.

Dabei waren auch Anja & Anke als "Erststarter Langdistanz" und unser erfahrener Frank.

Alle drei TSGler haben gefinished - Respekt & Anerkennung!

Hier die Daten (Swim/Bike/Run/Gesamt/AK-Platz/Gesamtplatz M/W)

Anja:  1:26/7:05/5:22 - 14:05 / 69 / 355

Anke:  1:30/6:44/5:30 - 13:56 / 64 / 344

Frank: 1:24/6:41/4:47 - 13:02 / 416 /1812

 

Glückwunsch auch an Carsten M. vom TriTeamDissen (13;12), Florian M. (10:54) vom TVG Georgsmarienhüte

und Oliver G. (12:32) vom OSC!

..ich hoffe, ich habe keinen Tria aus einem Osnabrück Verein vergessen...

15-07-2015  JOE

 

Hallo Trias,

am nächsten Dienstag 07.07.2015 ist in Gretesch Sprinterabend und somit unsere Bahn belegt.

Wir treffen uns trotzdem um 19 Uhr am Sportpark und können dann nach Lust und Laune entweder uns

für einen längeren Waldlauf oder für eine Rennrad-Tour entscheiden. Tempo beim Laufen bzw. beim Radfahren gemäßigt oder auch in Gruppen möglich.

Dann bis Dienstag.

02-07-15 Mathias